Red Bull Radical: Q&A René Wildhaber

„Red Bull Radical lässt den Mountainbikesport wachsen“

 

Professioneller Mountainbiker, Abenteurer und E-MTB Enthusiast: Seit mehr als 20 Jahren steht René Wildhaber regelmäßig an den Startlinien von Mountainbike-Rennen. Ob Crosscountry, Uphill, Dual Slalom, Downhill, City Downhill, 4X, Eliminator, Enduro oder Megavalanche – der Schweizer Kultbiker bringt jede Menge Rennerfahrung mit. Im Interview gibt er Trainings- und Ausrüstungstipps für Red Bull Radical.

 

Was macht Red Bull Radical für dich so reizvoll?

Ich denke, dass Red Bull Radical eine neue Herausforderung für die Teilnehmer ist, aber auch viel Spaß machen wird und den Mountainbike-Sport wachsen lässt. Und für solche Events bin ich immer schnell zu begeistern. Ich bin gerne bei Premieren dabei, um am Puls der Mountainbike Szene zu fühlen und mitzumachen.

 

Was für ein Bike würdest du für Red Bull Radical empfehlen?

Ich werde ein leichtes Cross Country Fully nehmen. Auf jeden Fall mit blockierbarem Federelement, einer absenkbaren Sattelstütze und griffigen Reifen.

 

Wie kann ich mich auf Red Bull Radical vorbereiten?

Ein paar Hindernisse sind ja bereits bekanntgegeben worden. Die werde ich mir genau ansehen und dann versuche ich mir vorzustellen, was alles passieren könnte. Mein Tipp: Sucht euch in der Stadt oder im Wald Stellen aus, an denen ihr die Hindernisse simulieren könnt. Truck Tire Pyramids lassen sich zum Beispiel gut an Treppen trainieren – nehmt einfach zwei oder drei Stufen auf einmal.

 

Wie bereitest du dich mental auf ein Rennen vor?

Ich stelle mir immer vor, wie cool es sich anfühlt im Ziel anzukommen. Dadurch schöpfe ich viel mentale Kraft und kann mich so gut vorbereiten, dass ich im Rennen mein Limit abrufen kann. Wichtig ist auch, sich vor und während des Rennens zu pushen. Bei den Megavalanche Rennen kam es vor, dass ich brüllte und dann mental voll im Tunnel war. So gewann ich schon manchen Zielsprint.

 

Wie gehst du mit technischen Schlüsselstellen um?

Meinen Erfahrungsschatz aus den vielen Jahren auf und um das Bike versuche ich anzuzapfen. Ansonsten mache ich mir keinen Druck, ich will einfach Spass haben, mein Bestes geben und mich voll dem Spiel hingeben.

 

Viele Rennen und Veranstaltungen wurden dieses Jahr bedingt durch COVID-19 abgesagt. Freust du dich umso mehr auf den Start bei Red Bull Radical?

Definitiv! Zudem sind die Red Bull Events immer von höchster Qualität. Aber in dieser besonderen Zeit hat die Pandemie Situation Priorität und ich passe mich den Umständen und Regeln an, um gesund zu bleiben und andere nicht zu gefährden.

 

Wie bereitest du dich auf den Start vor? Hast du bestimmte Routinen?

Je nach Rennformat habe ich spezielle Rituale entwickelt. Im Downhill fokussiere ich mich mental stark auf die Ideallinie. Bei Megavalanche habe ich viel mit Atemtechniken gearbeitet, um mich mental zu beruhigen, weil der Massenstart so radikal war. Beim Cross Country war es dann mehr ein körperliches Warm-up, um den Körper auf die Belastung vorzubereiten.

 

Wie sieht es ernährungsmäßig aus? Auf was sollte man achten?

Die Kohlenhydratspeicher sollten in den drei Tagen vor dem Rennen aufgefüllt werden, damit die Energie am Renntag in den Muskeln und im Hirn ist und nicht im Magen.

 

Und während des Rennens? Was nimmst du mit? Trinkflasche? Trinkblase? Riegel?

Die Renndauer bestimmt die Ernährung: Also nehme ich eine 0.7-Liter Trinkflasche und ein Energy Gel mit. Als Turbo Boost eine kleine Flasche mit ausgequirltem Red Bull in der Trikottasche. Das sollte bei einem Zeitlimit von zwei Stunden ausreichen.

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